Beantworten Sie 15 Fragen zur Bewertung Ihrer DSGVO-Compliance. Sie erhalten eine bewertete Lückenanalyse mit priorisierten Empfehlungen — orientiert an der Aufsichtspraxis deutscher Datenschutzbehörden (BfDI, BlnBDI, BayLDA und LfDIs).
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Frage 1 von 150%
Rechtsgrundlage der VerarbeitungArt. 6
Identifiziert und dokumentiert Ihr Unternehmen für jede Verarbeitungstätigkeit eine Rechtsgrundlage (Einwilligung, Vertrag, berechtigtes Interesse usw.)?
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Die Fragen sind nach Schwere der Aufsichtspraxis gewichtet und orientieren sich an realen Entscheidungen deutscher Aufsichtsbehörden (BfDI, Landesdatenschutzbehörden).
Häufig gestellte Fragen zur DSGVO-Compliance
Was ist eine DSGVO-Reifegrad-Bewertung?
Eine DSGVO-Reifegrad-Bewertung beurteilt, wie gut Ihr Unternehmen die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (EU 2016/679) erfüllt. Sie identifiziert Lücken in Schlüsselbereichen wie Rechtsgrundlage, Einwilligungsmanagement, Betroffenenrechten, Datenschutzverletzungen und Rechenschaftspflicht — und hilft Ihnen, Maßnahmen vor einer aufsichtsrechtlichen Prüfung zu priorisieren.
Wer muss DSGVO-konform sein?
Die DSGVO gilt für jedes Unternehmen, das personenbezogene Daten von Personen in der EU verarbeitet — unabhängig vom Sitz des Unternehmens. Das umfasst Wirtschaftsunternehmen, gemeinnützige Organisationen und öffentliche Stellen. Wenn Sie Namen, E-Mail-Adressen, IP-Adressen oder andere identifizierende Daten von Personen in der EU erheben, gilt die DSGVO für Sie.
Welche Geldbußen drohen bei DSGVO-Verstößen?
DSGVO-Bußgelder können bis zu 20 Mio. EUR oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes erreichen — je nachdem, welcher Betrag höher ist. In Deutschland verhängten Aufsichtsbehörden u. a. 35,3 Mio. EUR gegen H&M (Hamburg), 14,5 Mio. EUR gegen Deutsche Wohnen (BlnBDI) und 9,55 Mio. EUR gegen 1&1 Telecom (BfDI). Auch kleinere Unternehmen werden für grundlegende Verstöße sanktioniert — z. B. fehlende Datenschutzhinweise oder ungültige Einwilligungen.
Welche Aufsichtsbehörden setzen die DSGVO in Deutschland durch?
In Deutschland gibt es einen föderalen Aufsichtsaufbau: Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) ist für Bundesbehörden, Telekommunikations- und Postanbieter zuständig. Für die Privatwirtschaft sind die Landesdatenschutzbehörden zuständig (z. B. BlnBDI Berlin, BayLDA Bayern, LfDI Baden-Württemberg, LDI NRW). Sie führen Prüfungen durch, bearbeiten Beschwerden Betroffener und verhängen Bußgelder. Schwerpunkte der Aufsichtspraxis sind Einwilligungsmanagement, Transparenzpflichten und Meldungen von Datenschutzverletzungen — alle in diesem Werkzeug abgedeckt.
Wie funktioniert dieses kostenlose DSGVO-Bewertungswerkzeug?
Unser DSGVO-Bewertungswerkzeug stellt 15 gewichtete Fragen zu allen wesentlichen DSGVO-Pflichten — von Rechtsgrundlage und Einwilligung bis zu Meldung und Rechenschaftspflicht. Jede Frage wird bewertet (Ja, Teilweise, Nein oder N/A) und nach Aufsichtsrisiko gewichtet. Sie erhalten eine Prozentpunktzahl, eine Reifegrad-Einstufung und eine priorisierte Lückenanalyse mit Bezügen zu realen Aufsichtspraxis deutscher Datenschutzbehörden.